besinne dich

Kennst du das auch, dieses miese Gefühl vor Weihnachten, noch längst nicht alles geschafft zu haben, obwohl du den ganzen Tag schwer beschäftigt warst? Noch immer sind die Weihnachtskarten nicht verschickt, die Geschenke nicht vorbereitet oder das Festessen geplant. Und wenn du am Feierabend oder nach dem Shoppingwahn die Füße hochlegen willst, belagert dich sogar noch das schlechte Gewissen.

 

Dabei soll sie doch besinnlich sein, die schöne, friedliche Weihnachtszeit und bedeutet oft das genaue Gegenteil ...

 

Wie wäre es also, den Advent und alles, was dazu gehört, wieder mit kindlichen Augen zu sehen? Von Vorfreude erfüllt zu sein und sich von Lichtern und Düften, von Liedern und Filmen verzaubern zu lassen? Wie wäre es, neue Rituale der Stille und der Freuden zu schaffen? Und statt der zehnten Krawatte oder alljährlichen Flasche Wein lieber Spaßramsch zu verschenken und das gesparte Geld als Spende zu verteilen? 

 

Wer beim Geschenkemarathon von einem Laden zum nächsten hetzt, darf sich nicht wundern, wenn man den schnellen Gang über den Weihnachtsmarkt auch nicht mehr so richtig genießen kann. Auch wenn Multitasking in dieser ach so stressigen Zeit oft unvermeidbar ist, sollte Qualität immer Vorrang vor Quantität haben, mit der wir unsere eigentlich besinnliche Zeit Jahr für Jahr füllen. Das liest sich natürlich leichter, als es getan ist. Deshalb hier drei simple Regeln, die helfen, die richtige Balance zwischen Schaffen und Sein zum Fest der Liebe zu finden:

Inspiration für dich: 

1. Erschaffe dir deinen persönlichen Adventskalender und gönne dir jeden Tag fünf Minuten, die allein dir gehören. Ob am Morgen oder am Abend, öffne das Türchen zu deinem Herzen und höre ganz bewusst hinein, was es genau in diesem Moment braucht. 

2. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Geschenke. Mache dir selbst eines und setze dich ganz oben auf deine Liste, indem du dir einen lang gehegten kleinen oder großen Herzenswunsch erfüllst - in Form eines Gutscheines oder eines verpackten Geschenkes, das ebenfalls Platz unterm Baum finden darf.

3. Lass dein inneres Kind raus und mach genau das, was früher in dir dieses weihnachtliche Kribbeln ausgelöst hat. 

 

 

 

"Zeit, die wir uns nehmen,

ist Zeit, die uns etwas gibt."

- Ernst Ferstl

 

 

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