wundervolle schöpferkraft

Früher dachte ich bei dem Wort Schöpfer an Gott. Das tue ich auch heute noch. Aber meine Definition von Gott hat sich seit meinem Religions- und Konfirmationsunterricht deutlich geändert.

 

Heute glaube ich an Energien, an Verbundenheit, an das Eins sein von allen, mit allem. Das ist nicht leicht in Worte zu fassen. Aber ich bin fest davon überzeugt, wer einmal in seinem tiefsten Inneren gespürt hat, dass er selbst sein Leben lenkt, dem steht alles offen ... 

Das mag jenen unfassbar zynisch erscheinen, die mit einem grausamen Schicksal hadern. Das Leben ist oft unfair und ungerecht. Und machmal können wir eine schlimme Situation einfach nicht ändern. Was wir aber ändern können, ist unsere Haltung zu den Herausforderungen des Lebens. Etwa wenn ein geliebter Mensch nach langer Krankheit verstirbt, dürften wir zu recht trauern. Wir dürfen den Tod darüber hinaus aber auch als Erlösung sehen und die Trauer als Geschenk, weil sie uns unsere tiefe Liebe spüren lässt. Wie viel weniger lebenswert wäre ein Weg, auf dem immer alles glatt und geradeaus geht? Heißt intensiv zu leben nicht auch, intensiv zu fühlen?

 

Ich kann den Schmerz nicht abstellen. Aber ich kann ihn als Teil der Liebe akzeptieren, ihn zulassen und transformieren. Auch ungleich weniger dramatische Probleme kann ich als Chance sehen, zu wachsen. Und erkennen, dass ich sie selbst erschaffen habe, wenn ich ganz, ganz ehrlich bin. Wir alle machen Fehler, weil wir es vielleicht nicht besser wissen. Aber wenn ich mir klar mache, dass ich meinen Weg selbst bestimme, fühle ich mich nicht mehr ausgeliefert. Es ist hart, aber auch unfassbar befreiend, in die volle Verantwortung für sein Leben zu gehen. 

 

Wie magisch ist die Vorstellung, dass wir Kraft unserer Wünsche Realität kreieren? Wie erfüllend der Glaube, dass wir unser Schicksal positiv lenken können? Sobald wir unsere Entscheidungen bewusst treffen und umsetzen, sind Wunder wirklich möglich. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Stefanie (Montag, 19 Februar 2018 16:56)

    Meine liebe Heidi,
    wie wahr sind Deine Worte! Sie treffen genau den Kern einer positiven Lebensführung - einer gesunden Einstellung zum Leben! Sag "JA!" zum Leben ...
    Seitdem ich weiß, dass ich Schöpfer meines Lebens bin, haut es mich immer wieder raus aus meiner Opferrolle. Ich bin nämlich kein Opfer meiner Lebensumstände, sondern Schöpfer. Und wenn ich genauer hinschaue, was um mich herum so passiert, so wird mir immer wieder bewusst, was ich es selbst kreiert habe. Die positiven und auch die negativen Seiten. Es gilt genauer hinzuschauen und daraus zu lernen! Es entweder zu akzeptieren wie es ist oder zu wandeln. Der Wandel hin zu mehr Glückseligkeit. Ich habe es selbst in der Hand ... dabei bestimme ich selbst über mein Leben und nicht die anderen. Ich pflege eine positive zielorientierte Lebensführung immer im Einklang mit den Zeitqualitäten, die geprägt sind vom Universum - dem Mond - den Gezeiten - Portaltagen - den Rauhnächten etc. Darin liegt ein großes Potenzial, dass jeder wunderbar für sich nutzen kann. Wer hat denn nicht noch Ziele, die er im Leben erreichen möchte? Es erfordert lediglich ein bisschen Mut und Vertrauen, sich mit seiner eigenen Tiefe ein wenig auseinanderzusetzen. Die Seele ist dankbar, für jeden Moment, dem wir unserer Schöpfung widmen. Dann macht das Leben Sinn!
    Sonnigen Herzensgruss von Steffi

  • #2

    Katharina (Dienstag, 20 Februar 2018 19:35)

    Liebe Heidi, liebe Leser,
    mir gefällt deine Sichtweise und mittlerweile bin auch ich aus der Opferrolle in die des Schöpfers geschlüpft. Der Weg dorthin ist steinig und beschwerlich, aber ich garantiere, dass er absolut lohnenswert ist. In jedem Leben gibt es Höhen und Tiefen, die wird es auch immer geben. Allerdings können wir selber beeinflußen wie sehr sie uns aus der Bahn werfen oder ob wir gerade noch die Kurve bekommen. Wichtig ist einen Schritt nach dem anderen zu gehen und auch mal zwei zurück und einen wieder vorwärts. Verliert nicht den Glauben an euch. Mir hat der Leitsatz "Ich bin das wichtigste in meinem Leben!" sehr geholfen. Das ist nicht egoistisch, denn erst, wenn ich für mich gesorgt habe, kann ich mich anderen Menschen öffnen und für sie da sein. Ich habe mein Leben in der Hand und kann jeden Tag aufs neue beginnen es zu verändern und zu verbessern. Mir sagte mal ein lieber Mensch, dass ich eine starke Persönlichkeit habe. Zudem Zeitpunkt verstand ich das überhaupt nicht. Aber die Person konnte mein innerstes sehen, wie schön und kräftig es ist. Heute weiß ich, dass es der Wahrheit entspricht. Für mich ist es ein Geschenk zu sehen wie ich an einem schrecklichen Erlebnis wachse. Ich verändere mich ständig und ich denke, dass wir dem immer offen gegenüber stehen sollten. Den Veränderung bedeutet Wachstum und Fortschritt, kein Rückschritt oder stehen bleiben. Ich liebe mein Leben und das was mir nicht gefällt akzeptiere ich oder entwickel meine Sichtweise oder verändere es. Akzeptanz spielt auch eine große Rolle. Sie kann uns helfen die Dinge zunächst zu nehmen wie sie sind und durch die Annahme uns selber näher zu kommen. Dann erst kann die Situation anders wahrgenommen werden und ist vielleicht nicht mehr so unerträglich. Es hilft mir selber auch nicht, wenn ich gegen ankämpfe und den Moment nicht verändern kann. Das raubt mir nur unnötig Kraft. Durch die Annahme schließe ich Frieden mit mir. Der Friede im eigenen Herzen ist von imenser Wichtigkeit. Dann ist die Selbstliebe selbstverständlich.
    Freudigen Gruß von Katharina