fühl die dankbarkeit

Ob Buch, Magazin, Blog, Podcast oder Webinar - kaum eine Lebenshilfe für mehr Zufriedenheit und Glück kommt ohne das Thema Dankbarkeit aus. Mir persönlich erschien das Fokussieren darauf auch meist total plausibel.

 

Dennoch fiel es auch mir schwer, für all die großen und kleinen Geschenke des Lebens angemessen dankbar zu sein, weil das Ego ja schließlich trotzdem an Ängsten, Nöten und unerfüllten Wünsche nagt ...

Und manches Mal, wenn mir irgendein Autor, Coach oder Freund Dankbarkeit predigte, fühlte ich mich sogar noch mieser, weil das schlechte Gewissen sich auch noch einmischte. Wie konnte es bloß sein, dass ich nicht selten unzufrieden oder gar unglücklich war, obwohl ich doch alles hatte, was ein Mensch braucht? Auch in meinem Umfeld muss niemand Hunger leiden, ohne Dach über dem Kopf leben oder einsam durchs Leben gehen. Wir leben zudem in einem freien Land in Frieden und Fülle, können unser Glück selbst in die Hand nehmen und doch empfinden es die Wenigsten in dem Maße, wie man es von außen betrachtet erwarten könnte. 

 

Genau darin liegt nach meiner Erfahrung der Kern dieses Problems. Es mag ja sein, dass es sich lohnt, sich die guten Seiten immer wieder bewusst zu machen. Aber das allein reicht nicht zum Glück. Denn auch so betrachten wir unser Leben bloß wie ein Zuschauer im Theater oder Kino. Wenn wir emotional aber nicht am Geschehen beteiligt sind, wird nichts davon in uns haften bleiben. Wir sehen all das Gute, fühlen es aber nicht. 

 

Als ich das verstanden habe, ist die Dankbarkeit endlich auch in meinem Herzen angekommen. Ich habe es mir zur alltäglichen Routine gemacht, die schönen Dinge von heute nicht nur in Gedanken zu würdigen, sondern die beglückende Freude darüber bewusst zu fühlen und auszuweiten, nicht nur, aber auch, um die von morgen anzuziehen. 

 

Je mehr dein Herz von Dankbarkeit geflutet ist, desto erfüllter ist dein Leben. Du versetzt deine Grundenergie in eine höhere Schwingung und empfängst plötzlich mehr Geschenke, als du dir vorstellen kannst. Denn nicht diejenigen sind dankbar, die glücklich  sind. Sondern die Dankbaren sind die Schöpfer ihres Glücks. 

 

Inspiration für dich

  • Buch: "The Magic" von Rhonda Byrne
  • Übung: Schreibe jeden Morgen drei Gründe auf, für die du dankbar bist und auch warum. Nimm einen Stein (oder einen anderen so genannten Anker) und wähle eines deiner drei Dankbarkeitsthemen aus, das dich aktuell am meisten beglückt. Begib dich in eine kurze Meditation, indem du dich entspannt hinsetzt und die Augen schließt. Umschließe auch deinen Stein, z.B. in Gebetshaltung vor deinem Herzen, und lasse in dir die Freude über dein Dankbarkeitsthema wirken und sich ausdehnen. Nimm über den Tag immer mal wieder den Stein zur Hand, schließe kurz die Augen und gehe erneut in dieses Gefühl, das dich erfüllt durch den Tag bis zum nächsten trägt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0